Ich lass mich jetzt einfach mal überraschen

35 Grad und die ganze Woche soll es so bleiben. Na glücklicherweise durften wir am Montag drinnen spielen. Wir haben aber leider die Rechnung ohne die ketterauchende und hochpolitische Gräfin gemacht. Bei dem Titel nicht politisch zu sein wäre ja auch irgendwie doof. Gelüftet wurde nicht, aber dafür gabs super Songs zu hören – Mit und ohne uns drei Bassklarinetten und natürlich Zigaretten en masse…einfach lecker.

Recht durchnässt setzten wir uns nach der astreinen Performance von Stefanie Oberhoff in unsere Karren und düsten nach Witten. Uhhhh Feierabendverkehr im Ruhrgebiet – We love it! Aber im Annenviertel hat Beate Albrecht natürlich schon alles nötige organisiert und Micha spielte auf und heizte das Publikum für uns an.

Ein schnelles Meeting mit der Sächsischen Schweiz…Gemeinsamkeiten feststellen, einen groben Plan und losgings durch die Spaghettiknoten der Deutschen Sprache. Unglaublich, wie viel schalige Kartoffeln man essen muss, um seine tägliche Dosis Kohlenhydrate zu erreichen. Was das wohl in Euro ist??? Und erst in D-Mark. Ich will garnicht drüber nachdenken.

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Ich dachte, ihr kommt letzten Monat

Heiligs Blechle, war das ein schöner Nachmittag gestern. Ich hab mir beim ersten Kiosk schon Sorgen gemacht, da er irgendwie nicht mehr wusste, dass wir kommen, aber als wir den ersten Ton spielten, war die Welt wieder in Ordnung. Wir kommen sehr gerne wieder. Nach dem letzten Stück in der Priorstraße gings auf die Münsterstraße. Zwei wundervolle Open-Air in der prallen Sonne sollten folgen. Und ja Oma, wir waren im Fernsehen. Live und in Farbe. Wie sich das gehört. Dann der absolute Knaller: Bei Bahrans Trinkhalle am Nordmarkt. Hier kommt zusammen, was zusammenpasst, oder auch nicht. Mikrokosmos. Einfach schön. Alle packen mit an und helfen einander. Es gab Stühle für die Zuschauer_Innen. Sogar für Frank, aber der kam dann leider doch nicht.

Was wollen wir mehr, als ein entspanntes, interessiertes Publikum. Ihr habt es gefeiert und wir finden das super! Danke Dortmund! Du hast echt tolle Menschen in Dir!

Am Montag sehen wir uns in der Trinkhalle Krämer, fka „unser Büdchen“ in Gladbeck…es wird dark….so richtig sag ich euch…17 uhr geht’s los…aloha!

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Diese Musik muss einen Namen haben

Mannomann war das ein emotionaler Abend gestern. Wir hatten das wohl strengste und härteste Publikum unserer Tour zu begeistern. Aufgrund beengter Platzverhältnisse deponierten wir unsere Kamera im Auto, was mich ein bisschen an Günter Wallraff deckt auf erinnerte. Aber in Duisburg gabs tatsächlich musikalisch und menschlich einiges zu entdecken. Unser Gastgeber Yussuf las uns jeden Wunsch von den Augen ab, Heiko hebt die Paprika auf…Hier im Viertel halten einfach alle zusammen. Und zu guter letzt kommt Frank aus Duisburg heute nach Dortmund. Wir freuen uns sehr auf dich!

Genau, heute geht’s in die Nordstadt und an alle Großeltern: Wir sind im Fernsehen. Und nicht son kleiner Sender, NEIN!!! Wir sind im Westdeutschen Rundfunk zu sehen! Uhrzeit gibt’s später auf Facebook.

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Muffenpausen

Als wir gestern den Kiosk an der Moltkestraße betraten, hatten wir schon ein wenig Muffensausen…ob da jemand kommt…schaut ja gerade nicht so nach viel Publikum aus…Aber alle Zweifel – wir hatten auch mal in Waltrop vor 0-1 Menschen gespielt, war umsonst. Um 17 Uhr war die Hütte proppevoll und wir konnten entspannt unser erstes Konzert in Essen spielen. Viele bekannte Gesichter von Groß und Klein. Einfach schön hier.

Nach dem Konzert in der Sauna gings weiter ins kunterbunte Nordviertel. Hier zieht man dann schon eher blank. Musik im öffentlichen Raum, keine Kühltruhe, an die wir uns anlehnen, keine Türbimmel, die wir in die Musik einbauen können. Die Verwechslung, rough wie eh und je. So muss das!

Heute geht’s ganz gemütlich nach Duisburg zu Yoyos Kiosk. 19:00 geht es wieder los. Kommt vorbei, diejenigen, denen Moritz Anthes´ Abschlusskonzert zu weit ist.

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Cliff Kevin Kawallerwoski – ein Name, ein Leben

Gestern kamen wir gemütlich und pünktlich bei Raffa an. Erstmal Eis und Erdnüsse. Wenn man schon Zeit hat, sollte man sie auch ausgiebig nutzen. Wir starteten mit unserer extra für diese Tour komponierte Overtüre3000. Und das Schöne an ihr ist, dass sie jedes Mal wirklich komplett anders klingt. Das ist sozusagen unser Auftrag an die Bürger_Innen.

Höret und überzeugt euch selbst, denn Stillstand war gestern.

So viele Zuhörer_Innen fanden sich zwar nicht ein, dafür hatten wir aber trotzdem am Ende und vor dem Konzert gute Gespräche mit den eingeschweißten Fans und wie es immer so ist – Zwei, die wirklich kommen wollten, kamen leider zu spät. Aber wir sind ja im Ruhrpott und nach Mülheim warens gestern nur 350 Meter und von Mülheim kann man auch locker in 30 Minuten mit dem Fahrrad nach Essen fahren. Also Mädels, rauf auf den Sattel und ab in die Moltkestraße 6 heute. Seid vielleicht einfach schon um 16:45 da. Dann kann nix passieren 🙂

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